November 29, 2020

Woche nach dem 1. Advent

Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen. Kolosser 3,16

Lies am besten vorher den gesamten Abschnitt, aus dem der Vers genommen ist (siehe Tabelle).

Die Verheißung des Heilandes gegenüber Adam und Eva – 1.Mose 3,15

Zu 1.Mose 3,1-15

Die Verheißung des Heilandes gegenüber Abraham – 1.Mose 12,3

Zu 1.Mose 12,1-8

Die Verheißung des Heilandes aus Jakobs Mund – 1.Mose 49,18

Zu 1.Mose 49,1-18

Das verheißene Heil ist Jesus Christus

Zum 1. Sonntag im Advent
In der Epistel legt uns Gottes Wort ans Herz, den Blick auf den Tag der Wiederkunft Christi zu richten. Es gilt, bereit zu sein und das Leben so einzurichten, dass wir uns nicht wieder von Sünden binden lassen. Dass wir aus Schwachheit unvermittelt sündigen, können wir nicht verhindern, sondern nur von Herzen bedauern, aber dass die Sünde wieder über uns herrscht, können wir im Glauben aus der Kraft Gottes verhindern. Licht und Finsternis – ein Leben im Licht des kommenden HERRn und nicht in der Dunkelheit des Unglaubens und Ungehorsams! So empfangen wir Christus in Freude und mit gutem Gewissen.
Evangelium. Damals ehrten die Menschen den HERRn, indem sie ihre schöne Kleidung vor ihm ausbreiteten und Palmenzweige auf den Weg streuten. Sie riefen: „Hosianna!“ – das heißt: „Ach hilf doch!“.
Wenn Christus zu uns kommt in seinem Wort oder am Ende der Tage, um seine Christen heimzuholen, so empfängt ihn derjenige auf eine gottgefällige Weise, der im Glauben die Sünde meidet und ihn, den Helfer aus aller Not, um Hilfe bittet: „Hosianna – ach hilf doch!“
So ehren wir Christus recht, denn er ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist, um die Vergebung der Sünden für uns zu erkämpfen und um uns den Eingang in die ewige Seligkeit zu öffnen.