Dezember 20, 2020

Woche nach dem 4. Advent

SonntagEv.: Johannes 1,19-28Ep.: Philipper 4,4-7
MontagHesekiel 47,1-12Daniel 9,23-27
DienstagHosea 2,14-23Hosea 14,2-10
MittwochJoel 3,1-5Amos 8,11 – 9,15
DonnerstagMicha 4,1-5Micha 5,1-6
FreitagZefanja 3,9-20Haggai 2,1-10
SamstagSacharja 12,7-10Psalm 113

Lesehilfe zu Hesekiel 47,1-12

Hesekiel 47,1-12
Hesekiel predigte und wirkte unter den nach Babel verschleppten Israeliten (babylonische Gefangenschaft um 600 v. Chr.). Er hatte ihnen auch die Botschaft einer nicht so nahe liegenden Rückkehr in die Heimat zu verkünden. Aber (und das ist GOttes Art) wurde in die Zeit der Strafe die Gnade GOttes gepredigt und den Gläubigen Hoffnung gegeben auf die nimmermüde Güte und Hilfe GOttes!
Hier werden prophetische Bilder benutzt, um a) den Juden in ihrer Not eine von GOtt geschenkte schöne Zukunft zu predigen und b) auch uns die Ausbreitung des Evangeliums zu beschreiben.

In den Kapiteln 40-48 wird uns das Bild eines Tempels vor Augen gemalt, das uns an den geistlichen Tempel des Messias weist: Lies Eph. 2,19-22
Bäume in den Versen 7 und 12: Lies Ps. 1 und unbedingt Jer. 17,5-8 !
Unter den Bäumen werden in der Hl. Schrift oft Menschen verstanden, die im lebendigen Glauben an Christus leben und ihre Kraft und Hoffnung aus GOttes Verheißungen schöpfen.
Im direkten Zusammenhang mit dem verheißenen Heiland werden Gläubige genannt »Bäume der Gerechtigkeit« und »Pflanzen des HErrn«.
Andererseits kann man unter dem Wasser und den Bäumen (denen es zugute kommt) auch die geistlichen Erquickungen verstehen, die aus den Gnadengaben GOttes, aus Wort und Sakrament wachsen, die stärken und heilen. Hierzu vergleiche Offbg. 22,1-2